Einführung in die heterodoxe Ökonomie

Die selbstorganisierte Lehrveranstaltung SS2013 Grundzüge der heterodoxen Ökonomie soll Studierenden einen Einblick in die Vielfalt der Theorien und Denkweisen abseits des ökonomischen Mainstreams gewähren. Nach einer einführenden Einheit in das Wesen der heterodoxen Theorie, werden ausgewählte Theorien in drei Themenblöcken sorgfältig behandelt. Literatur zu den jeweiligen Vorträgen findet ihr hier.

Fragen und Essayabgabe schickt ihr bitte an solv.ss2013@gmail.com

Themenblock 1- Marxistische Wirtschaftstheorie:

Marx gilt als einer der einflussreichsten Ökonomen der mit einer neuen (politisch-) wirtschaftlichen Denkweise an die klassische Ökonomielehre herantrat. In den ersten zwei Einheiten wird Reinhard Pirker einen Überblick über seine Theorielehre geben, worauf Heinz Kurz anschließend mit der Schule Piero Sraffas die Debatte fortführen wird.

Themenblock 2 – Postkeynesianische Theorie

Postkeynesianismus stellt einer der größten heterodoxen Alternativen zur Neoklassik dar. In diesem Block präsentiert Elisabeth Springler einen kurzen historischen Überblick über die Entwicklung der postkeynesianischen Schule sowie über einige der wichtigsten postkeynesianischen Theorien: Minsky Cycles und endogenes Geld.
Markus Marterbauer und Miriam Rehm von der Arbeiterkammer Wien werden basierend auf den dargestellten Theorien die aktuelle Eurokrise aus postkeynesianischer Sicht darstellen.

Themenblock 3 – Feministische Ökonomie:

Die feministische Ökonomie beschäftigt sich mit der Kritik an der bisherigen (androzentristischen) Mainstream Theorie. Sie deckt soziale Diskriminierungen und von ihnen resultierende ökonomische Effizienzverluste auf und entwirft Modelle die diesen entgegenwirken.
In diesem Block werden Modelle und Annahmen der feministischen Ökonomie vorgestellt. Katharina Mader und Alyssa Schneebaum stellen ihre Forschungsarbeiten in der Care Ökonomie vor, Käthe Knittler kritisiert den konventiellen Arbeitsbegriff und Mascha Madörin behandelt zentrale wirtschaftspolitische Zukunftsfragen aus einer feministisch-ökonomischer Perspektive (Auseinanderdriften der Arbeitsproduktivität; Care Regime, öffentliche Finanzen und Finanzkrise).

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