Demo am 09. Juni ab 14 Uhr – Aufmarsch der Empörten, Bildung für alle statt für Eliten

Der geplante Raubbau der aktuellen Regierung an unserem Bildungswesen treibt uns auf die Straßen! Wir stehen für eine demokratische und solidarische Bildung ein und fordern:

  • Demokratische Strukturen – Demokratie von unten statt neoliberale “Expert*innen”!
  • Heute mehr Geld für die Bildung von morgen – Geld für Bildung statt Steuergeschenke für Konzerne!
  • Für gemeinsame, inklusive Bildung für alle – statt Hürden, die Menschen von Bildung fernhalten!

Wir Lernende und Lehrende, die für eine gemeinsame Zukunft einstehen, marschieren auf, um unsere aktuelle Regierung zu benoten: Nicht Genügend! Durchgefallen!


Das Aktionsbündnis Bildung geht auf eine Initiative von Eltern und Lehrer_innen zurück, die sich veranlasst gesehen haben, sich gegen Schwarz-Blau zusammen zu schließen und strebt ein breites, alle Bildungsbereiche abdeckendes Bündnis an.

Das Aktionskollektiv Freie Bildung setzt sich aus den Teilnehmer_innen der von Basisgruppen organisierten Vollversammlung am 10. Jänner zusammen, sowie weiteren politischen Personen, die sich mit der Zeit angeschlossen haben. Es zielt darauf ab, betroffene Studierende miteinander zu verbünden und gemeinsam gegen die Angriffe der konservativ-rechtsextremen Regierung vorzugehen. Das Aktionskollektiv hat einen bildungspolitischen Zugang zur aktuellen politischen Situation. In der Kritik sieht sie diese aber immer im gesamtgesellschaftlichen Kontext und sieht es obligatorisch an, sich mit weiteren Betroffenen von Schwarz-Blau wie Geflüchteten, Alleinerziehenden, und Arbeiter_innen zu solidarisieren.

Genaueres und Aktuelles findest du hier:

Facebook-Veranstaltung

Zeit-Diebin-Kalender

 

Neue Vize-SPL – Alejandro Cunat übernimmt das Amt von Robert Kunst

Die Vize-Studienprogrammleitung (Vize-SPL) ist eine Funktion die immer von einer Lehrperson des Instituts für VWL für je zwei Jahre übernommen wird. Für uns Studierende ist es meist jene Person, mit der wir im Studium abseits von Kursen am meisten zu tun bekommen, denn die Aufgabenbereiche umfassen jegliche VWL-spezifischen Anrechnungen, Planung des Lehrangebots, Beisitzen in der Kommission bei der Master-Defensio, etc. Die Funktionsperiode des aktuellen Amtsträgers Robert Kunst endet mit diesem Semester – danach wird es wohl ziemlich sicher Alejandro Cunat werden.

Ob das eine Verbesserung oder Verschlechterung für Studierende darstellt, wollen wir hier gar nicht beurteilen, einzig wollen wir darauf verweisen, dass Robert Kunst im Laufe seiner Periode bei Anrechnungen keine nennenswerten Schwierigkeiten bereitet haben soll – obwohl von seinem Vorgänger Konrad Podczeck auch demonstriert wurde, dass dieses Amt durchaus mit etwas mehr Kulanz gegenüber Studierenden und ihren Anliegen ausgeübt werden kann, als es der zum Teil recht schwammige rechtliche Rahmen erlaubt. Dementsprechend würden wir allen, die noch Anrechnungen geplant haben (von Kursen, die sie bereits absolviert haben oder auch geplant haben – Anrechnungen funktionieren nämlich auch im Voraus!) diese noch im laufenden Semester anzugehen. Das heißt nicht, dass Alejandro Cunat nicht ähnlich entspannt an die Sache heran gehen wird, es heißt aber auch nicht das Gegenteil – ein gewisses Risiko ist also da.

VWL Stammtisch am Donaukanal

Liebe Kolleg_innen,

wir wollen euch hiermit mitteilen, dass der Stammtisch aus seinem Ruheschlaf erwacht ist! Wir laden euch alle herzlichst ein, am Mittwoch ab 20:15 mit uns am Donaukanal (Wiese gegenüber vom Flex) einen schönen Abend zu verbringen.

Der Stammtisch bietet Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre mit anderen VWL-Studierenden über Studium, aber auch wichtige Dinge im Leben auszutauschen. 🙂

Wir stellen eine Palette kaltes Bier zur Verfügung, früh kommen lohnt sich also! 😉

Wann: Mittwoch, 09.05.2018, ab 20:15
Wo: Donaukanal, Wiese gegenüber vom Flex

See you!

HEUTE: Die Blockchain – Nur ein Hype oder die Zukunft?

Bitcoin, Monero, Ethereum und co – lohnt es sich überhaupt noch, sich die Namen zu merken?

Über Funktionsweise, Potential und Zukunft von Kryptowährungen veranstaltet die Fakultätsvertretung Wirtschaftswissenschaften ein Minisymposium.

17. April 2018, 18:00 Uhr
Skylounge (12.OG)
Oskar-Morgenstern-Platz 1, 1010 Wien

Sprecher:
Daniel Pichler, Vorstandsmitglied Bitcoin Austria
Paul Pichler, Assistenzprofessor am Insitut für Volkswirtschaftslehre, Universität Wien
Paul Rieger, Head of Business Development Europe für NEM

Vollversammlung – Kritische Bildung statt Humankapital

Im Jänner haben wir gemeinsam mit anderen Studienvertretungen eine Studierenden-Vollversammlung gegen den Rechtsruck organisiert. Daraus hat sich das Aktionskollektive Freie Bildung organisiert.

Dieses ruft nun selbst die nächste Vollversammlung aus, um Widerstand gegen die Schwarz-Blaue Regierung und deren Hochschul- bzw. Bildungspolitik zu organisieren und gemeinsam Forderungen für ein selbstbestimmtes und kritisches Studium auszuarbeiten. Komm vorbei und setz dich mit uns gemeinsam für einen freien Hoschulzugang, selbstbestimmtes Studieren sowie für kritische Lehre und Forschung ein!

Wann: Do., 22.03.2018 um 18:30-21:30
Wo: Oskar-Morgenstern-Platz 1

Hier findest du Facebook-Veranstaltung zur Vollversammlung.

 

80 Jahre “Anschluss” – und heute?

Es jährt sich diesen März nun zum 80. Mal der Anschluss Österreichs an das “Großdeutsche Reich”, welcher viel zu oft und viel zu lange dahingehend umgedeutet wurde, Österreich als erstes “Opfer” darzustellen und jegliche Verantwortung für die schrecklichen Verbrechen des NS-Regimes von Österreich abzuwenden. Eine systematische Entnazifizierung der österreichischen Gesellschaft wurde durch die konsequente Leugnung der historischen (Mit-)Verantwortung verunmöglicht.

Dass die österreichische Erinnerungspolitik versagt hat, wird wohl an dem Umstand besonders deutlich, dass die von der aktuellen Regierung betriebene Politik der Entsolidarisierung und Diffamierung von der Mehrheit der in Österreich lebenden (und wahlberechtigten) Menschen unterstützt wird, solange sie sich nur gegen die “Richtigen” wendet – Geflüchtete, Arbeitslose, Verarmte, … – eine Regierung, die hohe administrative Posten bis hin zu Ministerien mit Personen aus deutschnationalen Burschenschaften besetzt. Teils rechtsextreme Burschenschaften, die eben jene großdeutschen Fantasien als ein oberstes Prinzip anführen, die auch die Vernichtung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden in der Shoa als Anlass nehmen, um heitere Lieder zu singen und in diesen zu weiteren Massenmorden aufzurufen. Eine vermeintliche Aufarbeitung der antisemitischen Vergangenheit der FPÖ kann nur eine Farce sein, wenn die (historische) Rolle der Burschenschaften für die FPÖ ausgespart wird und als Kommissionsleiter ein gewisser Wilhelm Brauneder fungieren soll, der unter anderem in der rechtsextremen Zeitschrift “Aula” publiziert hat.

Immer, aber gerade anlässlich der aktuellen politischen Verhältnisse, muss die (historische) Rolle der österreichischen Politik und Gesellschaft bezüglich Antisemitismus konsequent kritisiert werden. Kein Vergeben, kein Vergessen!

In der nächsten Zeit finden einige Veranstaltungen statt, die sich der kritischen Aufarbeitung widmen:

 

12.03., 16:30-20:30 Uhr, Van-Swieten-Gasse 1a 1090 Wien (MedUni Wien):
“Anschluss” im März 1938: Nachwirkungen auf Medizin und Gesellschaft

12.03., 18:00 Uhr, Wipplingerstraße 6-8 (DÖW):
Vorträge von Brigitte Entner und Martin Krist: der “Anschluss” 1938 in Wien und Kärnten

13.03., 09:00 Uhr, Foyer des Amtshauses Floridsdorf, Am Spitz 1:
Gedenken an Annexion Österreichs – organisiert von DÖW, erinnern.at und NS-Opferverbände.

13.03., 16:00-18:00, Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11:
Geschichte in Geschichten: Projektpräsentation “über_leben” – Videointerviews mit ZeitzeugInnen

15.03., 13:15-14:45, Hörsaal 1, NIG:
Gastvortrag von Univ.-Prof. Dr. Emmerich Thalos: 80 Jahre ‘Anschluss’ als Ende des Austrofaschismus

 

Hinaus zum Frauentag!

Jedes Jahr um diese Zeit wird der Frauentag gefeiert. Frauen bekommen Blumen geschenkt und man verbringt Zeit mit der Familie. Oder so. In Wirklichkeit machen ein paar Blumen die Unterdrückung nicht wieder gut, die Frauen seit Jahrhundert erleiden müssen. Wir sind im Jahr 2018 und müssen immer noch um gleiche Bezahlung und gleiche Behandlung kämpfen. Ganz abgesehen davon, dass uns unsere europäischen “Privilegien” sehr schnell wieder weggenommen werden können, wie rechte Regierung gut demonstrieren.
Heute ist Frauenkampftag! Wir müssen immer noch, vielleicht jetzt erst recht für unsere Gleichberechtigung kämpfen. Wir müssen den Frauentag wieder zu dem machen was er früher war – Kein Tag für Rosen, sondern ein Tag des Widerstands!

Heute finden Demonstrationen statt und auch diverse Veranstaltungen! Schaut, dass ihr nicht still bleibt! Nieder mit dem Sexismus!

 

 

Queer_Club OMP

OMP goes queer

Vor kurzem hat sich am Oskar Morgenstern Platz eine Initiative gegründet, die die Vernetzung, den Austausch und die Verbesserung des (Uni-)Alltags queerer Menschen bei uns am Gebäude (und darüber hinaus) ermöglichen und fördern soll. Neben regelmäßigen Treffen gibt es auch Veranstaltungen, wie zB am kommenden Dienstag, 13.03.2018 den Vortrag Intersex Stories mit Pidgeon Pagonis. Dem Queer_Club und seinen Anliegen gegenüber erklärt sich der Rote Börsenkrach vollends solidarisch.

Wir hoffen auf eine breite Unterstützung seitens Studierender, Lehrender und Mitarbeiter_innen der Uni und möchten all jene die sich solidarisieren wollen, dazu aufrufen, sich mit dem Queer_Club zu vernetzen!

Marxistische Ökonomie – Alternativen zum Kapitalismus

Es lohnt sich eben doch…
Prof. Konrad Podzeck hält dieses Semester eine Lehrveranstaltung, die sich explizit der Kritik des Kapitalismus und der Möglichkeiten seiner Überwindung widmet. Vor allem geht es darum, aus emanzipatorischer Perspektive darüber nachzudenken, wie denn Wirtschaft und Gesellschaft anderns organisiert werden können. Wir freuen uns einerseits sehr darüber, dass Konrad Podczeck damit explizit auf Interessen von Studierenden eingeht und selbst immer wieder dazu bereit ist, mit festgefahrenen Strukturen auf der Uni zu brechen. Das ist an unserem Institut leider nicht selbstverständlich und wir wissen diese Solidarität wirklich zu schätzen!

Andererseits verzeichnen wir das Enststehen dieser LV zu einem gewissen Teil auch als Erfolg unserer eigenen politischen Arbeit. An der Planung waren mehrere Studierende aktiv beteiligt, gemeinsam mit Konrad Podczeck wurden Themen, Literatur und Kursmodus bestimmt.

Die große Teilnehmer_innenanzahl (49 Anmeldungen) zeigt ganz deutlich das Interesse von Studierenden, sich kritisch mit Kapitalismus auseinandersetzen zu wollen. Vielleicht nimmt sich das Institut dieses Signal ja zu Herzen…
Wir werden auf jeden Fall weiterhin vehement dafür eintreten!

Wann:
Dienstags, 18:30-20:00

Wo:
Hörsaal 5, Oksar Morgenstern-Platz 1

Hier findest du die offizielle Lehrveranstaltungbeschreibung.

Kopier- und Mensapickerl

Die neuen Kopier- und Mensapickerl sind da und können ab sofort in unserem Büro (Raum 01.137) abgeholt werden!

Mit einem Kopierpickerl bekommt man bei Facultas drei vergünstigte Kopierkarten, mit einem Mensapickerl 80 Cent Rabatt auf jedes Mensamenü.

Wir wünschen Euch einen guten Start ins neue Semester!

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