Manifest zum Studienrecht

Der RBK schließt sich an:

„Wir, die teilnehmenden Studienvertretungen, wollen das neue, vom Senat der Universität Wien beschlossene Studienrecht und die damit einhergehende fortschreitende Disziplinierung der Studierenden nicht hinnehmen.

Das neue Studienrecht führt zu größerer Machtkonzentration in den Händen zentraler Instanzen und entmündigt damit nicht nur Studierende sondern auch ProfessorInnen. Viele Entscheidungen von weitreichender Bedeutung hängen vom guten Willen einer einzigen Person ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sachverhalte überreguliert und unnötige Schikanen aufgebaut werden, steigt aber mit der Zentralisierung von Entscheidungen.
Die An- und Abmeldeverfahren zu Prüfungen und prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen geben ein gutes Beispiel dafür. Wo üblicherweise ProfessorInnen auch nachträglich noch Studierende aufnehmen konnten, verhindern dies jetzt im Normalfall strikte, von der Studienprogrammleitung zu setzende Fristen. Dies kann zur absurden Situation führen, dass bei Lehrveranstaltungen, in denen es noch freie Plätze gibt, nach Ablauf der Anmeldefristen keine weitere Aufnahme von Interessierten möglich ist.
Auch die Verkürzung der maximalen Nachreichfristen für schriftliche Beiträge im Rahmen prüfungsimmanenter Lehrveranstaltungen schränkt Studierende in ihrer zeitlichen Planung und damit in der freien Gestaltung ihres Studiums weiter ein. Gerade für Menschen mit psychischen und/oder physischen Beeinträchtigungen sowie für Berufstätige bedeutet dies eine zusätzliche Erschwernis des Studiums. Die Möglichkeit, Hausarbeiten zu verfassen, um dadurch die fehlende Anwesenheit kompensieren zu können, wird damit erschwert.
Wir halten es für falsch, mittels verkürzter Abgabe- und verschärften Abmeldefristen Druck auf Studierende aufzubauen, ihre Zeit “effizient” zu verwenden (Stichwort: “Ökonomisierung von Bildung”). Freiräume, auch auf die Gefahr hin, kurzfristig einen Irrweg einzuschlagen, sind für die gründliche und kritische Reflexion von Lehrinhalten unerlässlich.

 

Hinter all diesen bürokratischen Hürden erkennen wir den Wunsch einiger nach Kontrolle des Universitätsalltags und Disziplinierung der Studierenden. Der schon lange andauernde Prozess der Verschulung wird durch das neue Studienrecht vorangetrieben. Wir fordern dessen neuerliche Umarbeitung, um den Charakter der Universität als Bildungsinstitution für mündige Erwachsene zu stärken.“

Inspiration Sommersemester 2016 Kursanmedlung Sommersemester 2016

Wir finden ein Studium sollte sehr viel mehr sein, als nur Kurse und Prüfungen in dem gerade inskribierten Fach zu absolvieren! Unter anderem kann dazu gehören, mit einer Offenheit für verschiedene Disziplinen und Denkrichtungen an unterschiedliche Fragestellungen heran zu gehen, sich an spannenden Diskussionen zu beteiligen und den Status quo in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik zu hinterfragen! Das Bachelorcurriculum 2014 bietet mit dem 15-Ects Block für (D) Individuelle Vertiefung  und dem 8 ECTS Block (C1 ) Verbreiterung dafür zumindest schon mal einen minimalen Rahmen, der natürlich gut und gerne gesprengt werden darf!

Es gibt eine vorab genehmigte Liste an Erweiterungcurricula (EC) die anrechenbar sind, z.B.:

  • Europäische Integration und globale Mehrebenenpolitik
  • Einführung in die Rechtswissenschaften /Internationales Recht
  • Empirische Soziologie
  • Internationale Entwicklung – Grundlagen
  • Kulturwissenschaften – Basis
  • Staatlichkeit und Demokratie im Wandel

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VWL-Stammtisch

Mit dem 13. 1. naht wieder der zweite Mittwoch des Monats. Wir möchten daher alle interessierten Studierenden und deren Bekannte zum VWL-Stammtisch – diesmal in der Fladerei (Berggasse 12) – ab 20 Uhr einladen.

Party im Fluc

Unter dem Motto >>Laplace to be — nicht mal Gauß bleibt zu Haus<< feiern wir am Donnerstag, 3.12. am 20 Uhr im Fluc!

Die Studienvertretungen Mathe, Statistik und VWL laden euch herzlich ein, für beste Musik ist gesorgt!

Further Information: facebook

VWL Stammtisch

Liebe (angehende) ÖkonomInnen und FreundInnen unserer Disziplin!

Wir laden zum VWL Stammtisch – eine tolle Gelegenheit andere Volkswirte und Studierende zu treffen und zu plaudern!
Wann? Mittwoch 14.10 ab 20 Uhr
Wo? im Clash, Fluchtgasse 9, 1090 Wien

See you there!

Journaldienste WS2015/16

Die Termine für Journaldienste im WS2015/16 sind:

  • Montag, 16:30-18:00
  • Dienstag, 15:00-16:30
  • Donnerstag, 11:30-13:00

Die Termine für Journaldienste im WS2015/16 sind:

Anmeldeberatung

Falls ihr Fragen habt oder Beratung sucht zur Anmeldung für die Kurse im neuen Semester, kommt einfach am Dienstag, 15.09., von 14-16 Uhr, am Freitag, 18.09., von 17-19 Uhr, oder am Dienstag, 22.09., von 14-16 Uhr zu uns, ins Zimmer 01.137 (1.Stock).

Heiner Flassbeck als Vortragender bei der SoLv

Die diesjährige SOLV neigt sich dem Ende zu. Wir dürfen am kommenden Dienstag Heiner Flassbeck in der finalen Einheit begrüßen. Er wird über das Thema Griechenland in der Krise reden, das ja gerade wieder besonders aktuell ist. Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag. See you there! Di, 23.6. 16:45-18:15 Hörsaal 8, Oskar Morgensternplatz 1, 1090 Wien http://www.flassbeck-economics.de/

Perspektiven Fortschrittlicher Wirtschaftstheorie und -Praxis

Veranstaltungstipp!!
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Montag, 15. Juni 2015, 19.30 Uhr (!!), im Republikanischen Club – Neues Österreich:

Eine gemeinsame Veranstaltung des BEIGEWUM, der Gesellschaft für Plurale, Ökonomik Wien, Roter Börsenkrach und Mastervertretung VW.Sozök.SEPP.

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Es diskutieren:

Franziska DISSLBACHER (Studentin, Gesellschaft für Plurale Ökonomik Wien), Klemens HIMPELE (Volkswirt, Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik), Ralf PTAK (Wirtschaftswissenschaftler Universität Köln, Wissenschaftlichen Beirat Attac (Lindauer Manifest), Netzwerk Plurale Ökonomik); Moderation: Romana BRAIT (BEIGEWUM www.beigewum.at)

Auf die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise hat die herrschende Ökonomie kaum Antworten geben können bzw. haben ihre Lösungsvorschläge die Krise noch weiter verstärkt. Dennoch hat kein umfassender Kurswechsel im Diskurs stattgefunden und auch keine Änderung der einseitigen Lehre an den Universitäten. Jedoch ist die Kritik an der herrschenden ökonomischen Lehre in den letzten Jahren lauter geworden. Von der internationalen Studierendeninitiative International Student Initiative for Pluralism in Economics (ISIPE) bis zu dem finanziell stark aufgestellten Institute for New Economic Thinking (INET) haben sich viele Leute zusammengeschlossen, um Perspektiven für eine andere Wirtschaftswissenschaft aufzuzeigen. Aber wie kann und soll es jetzt weitergehen? Die Universitäten selbst scheinen relativ unbeeindruckt und die meisten Regierungen in Europa hängen immer noch dem Dogma der Austeritätspolitik an. Die Veranstaltung soll eine Diskussion darüber bieten, welche die strategischen Optionen für fortschrittliche Wirtschaftspolitik und -theorie sind. Ist ein Eindringen in neoklassisch geprägte Institute überhaupt möglich? Oder sollte man sich auf außeruniversitäre Wirtschaftsforschung beschränken? Wie kann man progressive Erklärungsansätze und Politikvorschläge in der öffentlichen Wahrnehmung platzieren?