Sollte der Senat endgültig zustimmen, so tritt ab Herbst (wieder einmal) ein neues Bachelor Curriculum in Kraft. Die wichtigsten Neuerungen haben wir auf unserer Homepage zusammengefasst. Die vorläufige Version des Curriculums in voller Länge ist hier ebenfalls zugänglich.
Re: DISKOTHEK statt HYPOTHEK
Liebe Menschen,
aufgrund zahlreicher Terminkollisionen ist es sehr schwer, einen Ersatztermin für das geplante Fest zu finden. Jedenfalls wird die Feier auch am 4.6. NICHT stattfinden. Wir versuchen unser Bestes, um dieses Semester noch ein Fest zustande zu bringen.
Danke für euer Verständnis,
Euer RBK
Feministische Perspektiven auf die Ökonomie und ihre Krisen – Buch- und Kurswechsel-Präsentation Feministische Ökonomie
Wir möchten Euch zu dieser Veranstaltung von BEIGEWUM, VrauWL und VW Zentrum einladen!!
Mit Bettina Haidinger, Käthe Knittler, Katharina Mader und Christa Schlager
Moderation: Alyssa Schneebaum
Zeit: Mittwoch, 11. Juni 2014, 19.00 Uhr Ort: TC.0.01 (Teaching Center), Wirtschaftsuniversität Wien, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien
Die herrschende Wirtschaftstheorie und -politik sowie wesentliche ökonomische Kennzahlen werden als geschlechtsneutral präsentiert. Hinter diesen scheinbar neutralen Zahlen und Konzepten verstecken sich jedoch geschlechtliche Ungleichheiten, Herrschafts- und Ausbeutungsstrukturen werden verdeckt. Feministische Ökonomie deckt diese blinden Flecken auf, übt Kritik an den herrschenden Mainstream-, aber auch heterodoxen Ökonomiesträngen und entwickelt Gegenmodelle. Gerade im Zuge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise wurde die Mainstream-Ökonomie aus unterschiedlichsten Perspektiven kritisiert, trotz methodologischer und polit-ökonomischer Schwachstellen sowie ideologischer Einseitigkeit hat sie ihren Status als „herrschende“ Lehre aber weiterhin behaupten können. Wirtschafts- und Finanzexpertentum hat nicht an Macht und Einfluss verloren, im Gegenteil, kaum je zuvor war es medial und politisch so präsent wie in den letzten Jahren. Macht- und herrschaftskritische Zugänge wären daher für die Analyse der gegenwärtigen multiplen Krise und die Krisenbewältigung zentral, kommen aber viel zu kurz. Der Kurswechsel und das Buch stellen Widerstandsstrategien, Alternativen und Utopien jenseits des Mainstreams vor.
Veranstaltung auf facebook
Konferenz Economics of Inequality
Liebe Studierende,
wir möchten euch gerne auf folgende spannende Konferenz der NoEG (Nationalökonomische Gesellschaft) aufmerksam machen:
Economics of Inequality – 30. & 31. Mai 2014, WU Wien
Genauere Infos hier
Studierende können sich hier kostenfrei anmelden!
Wir freuen uns euch dort anzutreffen,
euer RBK
DISKOTHEK statt HYPOTHEK – Too Fett 2 Fail

ACHTUNG: Wegen schlechten Wetters auf 12. oder 13. Juni verschoben!
Es ist endlich soweit: der Rote Börsenkrach plant wieder ein Sommerfest in den Uni Campus! Updates folgen hier in den nächsten Wochen!
Hof 2 hosted by LAUT LOVE & Mixtapes from Mars
Hof 7 hosted by weil
Sowas wie Eintritt gibt’s nicht! Weitersagen erwünscht!
ACHTUNG: Bei Schlechtwetter wird das Fest verschoben oder abgesagt!
„Wirtschafts-Uni Rektor: Kritik an Lehre nicht gerechtfertigt“
Unsere Stellungnahme wurde von der APA zur Kenntnis genommen: http://derstandard.at/1399506928169/Wirtschafts-Uni-Rektor-Kritik-an-Lehre-nicht-gerechtfertigt
Am Montag, 12.5., 16 Uhr gibt es ein Treffen in der Schildburg, wo das Forderungspapier der ISIPE diskutiert und ein eigener Kommentar dazu verfasst wird. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzuwirken!
RE: Wirtschaftsstudenten fordern Neuausrichtung ihres Fachs
Als Studierende der Volkswirtschaftslehre fühlen wir uns verpflichtet auf den Artikel vom 5.5.2014 einzugehen.
Die Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien kann als Paradebeispiel für die endlich medial aufkeimende Diskussion der Probleme der Ökonomie an den Universitäten gelten. Der Rote Börsenkrach tritt seit Jahrzehnten für eine vielfältigere, aufgeklärtere Lehre am Institut für Volkswirtschaftslehre ein. Kleine Schritte in die entsprechende Richtung wurden gemacht, wie z.B. eine von den Studierenden organisierte Ringvorlesung zu Themen und Ansätzen, die im Lehrplan zu kurz kommen. Aber die Grundprobleme bleiben bestehen.
Im Studium beschäftigt man sich größtenteils mit theoretischen Modellen, die kaum empirisch untermauert werden oder deren Realitätsbezug nur unzureichend erläutert wird. Jungen Studierenden wird im Laufe des Studiums nicht beigebracht, diese Modelle und deren Implikationen kritisch zu hinterfragen. Es ist durchaus möglich, das Studium abzuschließen, ohne sich jemals wirklich mit der aktuellen Wirtschaftskrise auseinandergesetzt zu haben.
Erkenntnisse anderer Sozialwissenschaften werden nicht reflektiert, sondern einfach ignoriert oder nicht ernstgenommen. Stattdessen vermittelt man uns, Ökonomie sei eine wertfreie Wissenschaft in der alle Grabenkämpfe längst beigelegt wurden und man in allen zentralen Fragen zu einer Übereinkunft gekommen sei. Auf Anfrage nach mehr Ideen- und Wirtschaftsgeschichte wird uns einfach geraten, „auch mal ein Buch zur Hand zu nehmen“, anstatt entsprechende Angebote am eigenen Institut zu machen. Viele wissen gar nicht, dass es unterschiedliche ökonomische Ansätze gibt, welche zu durchaus anderen Ergebnissen kommen.
Diese unreflektierte Entwicklung ist bedenklich, sogar gefährlich, insbesondere in Anbetracht der politischen und beruflichen Funktionen, die viele unserer Studienkolleg/inn/en eines Tages einnehmen könnten.
Euer Roter Börsenkrach
SoLv-Plenum
Die mittlerweile zur Tradition gewordenen Selbsorganisierte Lehrveranstaltung (SoLv) wird auch im nächsten Semester eine Neuauflage erleben. Daher steht das Plenum am Dienstag, den 18. 3., ab ca. 19 Uhr im Anschluss an die diessemestrige SoLv, ganz im Zeichen der Vorbereitung.
Als Leitthema ist bereits „Macht und Ökonomie“ als erste Idee aufgetaucht. Alle, die sich einbringen möchten und Anregungenhaben, sind daher herzlich eingeladen vorbeizuschauen.
Economic Theory in Retrospect
Das Buch
Wer nicht glauben will, dass die Allgemeine Gleichgewichtstheorie in einer Schachtel vom Himmel gefallen sein soll, wird am diessemestrigen Lesekreis Gefallen finden. Wir wollen uns dem Buch „Economic Theory in Retrospect“ von Mark Blaug widmen, das die intellektuelle Geschichte der VWL von den Merkantilisten bis Keynes nachzuvollziehen sucht. Und dabei beantworten will, welche ungelösten Probleme Ökonom/innen zu neuen Theorien anspornten und aber auch welche Ansätze im Laufe der Zeit verschüttet wurden.
Verfügbarkeit
In der Bibliothek finden sich etliche Exemplare – allerdings in unterschiedlichen Auflagen, die teils stark voneinander abweichen. Der Lesekreis orientiert sich an der dritten Auflage von 1978. Das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung des Buches sind aber auch hier downloadbar.
Organisatorisches
Erstes Treffen: Schildburg, 20. 3., 15.15 Uhr. Ziel ist es, Leute zu finden, die einzelne Kapitel durcharbeiten und dann später vorstellen wollen und ein bisschen über die Einleitung zu debattieren.
FilmZeitungsLese
Für das neue Semester sind eine ganze Menge an Aktivitäten geplant. So zum Beispiel…
…ein Lesekreis. Diesmal mit Mark Blaugs Klassiker „Economic Theory in Retrospect“, einem etwas älteren (aber dafür messerscharfen) Buch zur geschichtlichen Entwicklung der ökonomischen Theorie. Die Vorbesprechung ist am Donnerstag, den 20. 3., 15.15 Uhr in der Schildburg. Nähere Infos unter Lesekreis.
…ein Filmabend. Gezeigt wird „In Time“ – Hörsaal 15, Donnerstag, 27. 3., 18.30 Uhr. Hier findet sich der Trailer zum Film. Für Verpflegung ist gesorgt.
…eine neue Zeitung. Bald ist die erste offene Redaktionssitzung (vulgo „Zeitungsplenum“). Beim Termin kann jeder mitreden. Gebt einfach an geeigneter Stelle bis 21. 3. eure Terminpräferenzen bekannt.

